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Zu dieser Karikatur Die Viergliederung der Demokratie gibt eine Antwort darauf, wie diese falsche Anordnung von Macht und Interessen ("Geld regiert die Welt") so gewandelt werden kann, dass von der Menschenwürde her gemeinwohlverpflichtende Sachlösungen in allen Subsystemen (Grundwerte, Kultur, Politik und Ökonomie) gefunden und mit einer wesentlich direkter legitimierten Demokratieform durchgesetzt werden können. Dafür wird eine wesentliche Verfassungsverbesserung unvermeidlich sein. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um die Texte auf diesen Seiten zu studieren. Wenn Sie dies aber lieber in einem Buch lesen wollen, bestellen Sie einige der hier angegebenen Bücher preisreduziert hier. Rot – Rot – Grün kann
uns nicht retten – wir müssen es schon selber tun! Ein kritischer Kommentar anlässlich
der NRW-Wahl und der Finanzkrisen von Dieter Federlein Ganz ernsthaft, egal welche politische
Klasse die Regierung stellt oder zukünftig stellen wird (vor allem auch im
Bund) und egal welche Farbmischungen es in diesen Koalitionen geben wird, die Fakten werden bleiben, dass die jeweiligen Regierungen Gefangene der „globalen
Märkte“ sind, selbst dann, wenn z.B. die LINKE oder später vielleicht auch
die Piraten mit in der Regierung sitzen würden. Solche Begriffe wie „globale
Märkte“ und „soziale Marktwirtschaft“ verharmlosen und verschleiern das, was
wirklich die Welt beherrscht und regiert und mit welchen üblen Machenschaften dies geschieht. In
Anlehnung an Rudolf Bahros Thesen[1]
möchte ich das ganze Komplott dieser heimlichen Weltregierung viel treffender
und zusammenfassend als „Megamaschine“ bezeichnen. Und diese Megamaschine wird
zwar durch unsaubere Machtinteressen und
entsprechende Think-Tank-Netzwerke gesteuert, was gar nicht so leicht zu durchschauen ist, aber die Politik und die
politischen Klassen sind nicht einfach ihre Opfer oder gar Widerstandskämpfer,
sondern strukturelle Komplizen. Das ganze System ist so vertrackt konstruiert,
dass selbst die LINKE, wenn sie mitregieren will, Teil dieser Komplizenschaft
werden muss. Uns als WählerInnen blieb deshalb bisher immer nur die Wahl des
kleineren Übels oder die zwischen gleichschlimmen Krankheiten. Ergo, sowohl das
Rechts-Mitte-Grüne-Lager irrt, als auch das LINKE Lager irrt (einschließlich
all der Splitterparteien unterhalb der 5%-Marke), wenn sie glauben, sie könnten
unter den gegebenen strukturkorrupten Verfassungsbedingungen durch Wahlen bzw. durch das Erringen von Mandaten
die genannte Megamaschine in den Griff kriegen oder gar in
Wohlgefallen auflösen. Diese Art von Illusionismus wird immer noch gepflegt. Es
irren sich also die Sozialdemokraten, die Grünen und DIE LINKE, wenn sie der
Hoffnung verfallen, diese Megamaschine in korrekte Gleise bugsieren zu
können, sobald sie noch ein paar Stimmen mehr bei den nächsten Wahlen erhalten. Auch die Konservativen und die Liberalen sind längst ihre eigenen Opfer geworden, weil sie den allgemeinen Werteverfall selbst herbeigeführt haben. Die "Schuld" an dieser vertrackten (Ohnmachts-) Situation haben erschreckender Weise diejenigen, die sich ihr Opfersein gefallen lassen. d.h. die nicht zu jenen wenigen gehören, die Krisengewinnler sein werden. Jedes Volk leidet unter der Ohnmacht, die es selbst gewählt hat, wenn es sich selbst nicht rechtzeitig so organisiert, dass es die Machschaften der Herrschenden unterbinden kann. Anders gesagt, das gegenwärtige
Verhängnis besteht darin, dass alle heutigen politischen Klassen/Parteien aufgrund
eines völlig unzureichenden Demokratiesystems komplizenartige Teile dieser
Megamaschine sind und sein müssen, während die vernünftigsten Qualitäten und
Kompetenzen des Volkes gar nicht ermittelt, nicht gefördert und nicht zum
Tragen kommen. Und die Parteien werden weiterhin Komplizen der Megamaschine
bleiben (müssen), wenn nicht (oder wie sonst?) eine aufgewachte Menge des Volkes die
Abschaffung dieses strukturkorrupten Parteienstaatsprinzips zugunsten einer
neuen Qualitätsdemokratie als „Demokratierevolution“ [2]
will und für letztere dann auch die nötigen Schritte geht. Welche „Wahl“ haben wir also aktuell?
·
Entweder wir
machen wie gewohnt mit dem jetzigen (Un-)Demokratiesystem und dem
Parteien-Hickhack weiter und müssen dann wohl in Kauf nehmen, dass alles zusammenkrachen
wird (dann wahrscheinlich in spätestens 10 bis 20 Jahren), was allerdings keineswegs einem besseren
Danach dienlich sein wird - ·
oder wir nehmen
schon jetzt all unseren Mut, unseren wachen Geist und unsere Kompetenzen
zusammen und verwirklichen (erkämpfen) eine Qualitätsdemokratie, die mindestens
die Kriterien erfüllt, wie sie als „Vierfach-R-Evolution“ nötig sein wird. (Siehe: www.netz-vier.de/Vierfach-R-Evolution.pdf.
In diesem Text werden die möglichen
Schritte entworfen, wie ein „erwachtes Volk“ zu einer „wirksamen Macht“ werden und
die Megamaschine in eine Katharsis und Transformation treiben kann). ·
Ergo bleibt uns
nichts anderes, als jetzt die „Vierfach-R-Evolution“ zu sein, die
wir in der Welt sehen wollen.
In diesem Geist dürfen wir daran mitwirken, dass nicht nur alle, die dem rot-rot-grünen Lager zugeneigt sind, sondern auch bald alle Wertkonservativen erkennen, dass Bewahrung der Schöpfung und nachhaltige Lebensqualität für alle auf dieser Erde nur durch die hier vorgeschlagene Qualitätsdemokratie zu erreichen ist, weil in ihr auch eine „Werte-Erhaltungs-R-Evolution“ enthalten ist.
Nicht auszudenken, wenn doch noch alle Menschen wieder Brüder und Schwestern werden und aus dem Dienst an der Entfremdungs-Megamaschine aussteigen, so dass die Utopie einer glücklichen Menschheit doch noch Wirklichkeit wird. Was halten Sie davon, über alle ideologischen Mauern hinweg ein Meta-Netzwerk zu knüpfen? [1] Vgl. Rudolf Bahro, Logik der Rettung - Wer kann die Apokalypse aufhalten - Ein Versuch über die Grundlagen ökologischer Politik, Stuttgart 1987. |