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Bericht über eine „konstruktive Revolution aus Geist und Liebe“,

die eine Art „Weltneuheit ist!

Nach der Logik und Meta-Logik, die hier vorgestellt werden soll, bestand die letzte große geisteswissenschaftliche "Weltneuheit" in der so genannten „europäischen Aufklärung“, die ihren vorläufigen Höhepunkt in den Schriften von Immanuel Kant fand.

Leider ist es bis heute so, dass diese Aufklärungsidee, wie sie Kant entwickelte (und die Menschen aufforderte, mutig sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen), bei den allermeisten Menschen noch gar nicht angekommen ist. Wie sollen nun diese vielen noch unbewussten und mutlosen Menschen begreifen, dass es nun auch noch eine „höhere Aufklärung“ gibt? Bei dieser „Aufklärung zweiter (höherer) Ordnung“ handelt es sich um eine „transzendentalphilosophische“ Aufklärung, die in dem Buch von Johannes Heinrichs „Das Geheimnis der Kategorien - Die Entschlüsselung von Kants zentralem Lehrstück“ ausgearbeitet wird.

Da uns nun leider die heimliche Verweigerung der „ersten Aufklärung“ noch im Nacken sitzt, fällt es uns noch schwerer, die „zweite transzendentalphilosophische Aufklärung“ zu begreifen und zu praktizieren. Schlimmer noch, 99,9% der deutschen Bevölkerung sind so "bewusstlos", dass sie gar keinen Schimmer davon haben, was transzendentalphilosophische Aufklärung überhaupt und für sie bedeuten würde.

Es gibt viele (faulen) Gründe für die Abwehr der „ersten Aufklärung“ und mehr noch für die „zweite Aufklärung“.

Die herrschenden „Eliten“ (Oligarchien) und, auch jene, die in heutigen Parlamenten sitzen, verstehen die Transzendentalphilosophie selbst nicht, ahnen aber, dass sie ihre Macht verlieren würden, deshalb haben sie kein Interesse an einer emanzipatorischen Aufklärung erster und zweiter Ordnung, die obendrein das ganze gegenwärtige Macht- und Rechts-Links-Ideologie-Gefüge und damit auch die heutigen scheindemokratischen Gesellschaftsordnungen mit ihren Parteien-, Kapitalbesitz- und Religions-Oligarchien umstürzen würde.

Das Volk, das traditionell schon zu oft unterdrückt und entmündigt wurde, viele Menschen auch zu Mitläufern, „willigen Helfern“, wirkungslosen Nörglern und „alternativen“ Protestierern geworden sind, scheut ebenfalls eine echte Transformation, allerdings aus anderen Gründen. Denn sich selbst zu verantwortlicher Freiheit zu ermächtigen, ist anstrengend und macht vielen sogar Angst. "Selbstermächtigung" verwechseln sie mit Hitlers "Machtergreifung", obwohl es genau das Gegenteil ist. Denn vielen Deutschen (sogar Antifaschisten) sitzt heimlich noch ein Hitler (oder Anti-Hitler) im Nacken, wodurch sie sich jetzt nicht mal zu ihrer eigenen Selbstermächtigung vorwagen.

Mein Verdacht ist, viele Menschen fürchten eine Selbstermächtigung zu radikaler Verantwortung durch eine Demokratierevolution und eine „zweite Aufklärung“ mehr, als dass sie ihr Untertan- Verhältnis zum gegenwärtigen Parteienstaat fürchten. Sie krallen sich lieber an die angelernten aber falschen geistigen Glaubenssätze und Besitzstände, weil sie sich vor der Verantwortung scheuen, ein höheres Niveau von Denkfreiheit, Qualitätsdemokratie und Selbstregierung durchzusetzen. Das „Deutsche Volk“ und seine Intelligenzija lassen sich lieber weiter durch die bestehenden Parteien und Think Tanks heimlicher Oligarchien regieren, statt eine wirkliche Selbstermächtigung zu wagen. Eine echte Systemopposition gibt es in Deutschland also noch nicht. Mir scheint, nur wenige Menschen sind willig, sich dieser transzendentalphilosophischen Aufklärungsidee zu stellen. Das mag daran liegen, dass diese neue Aufklärungsidee Ähnlichkeit hat mit der Wahrheitsentschlossenheit, wie sie jenem Jesus zugeschrieben wird, der seinerzeit als Wüstenprediger gesagt haben soll, dass die WAHRHEIT uns alle frei machen würde.

Wer glaubt denn heute noch daran, dass es überhaupt „EINE WAHRHEIT“ gibt, geschweige denn an eine Wahrheit, die uns alle frei machen würde?

Vor ca. 2000 Jahren ging ein Mann die Gefahr ein, für eine solche WAHRHEIT gekreuzigt zu werden, aber heute besteht doch eine solche Gefahr nicht. Heute muss niemand gekreuzigt werden, denn heute gibt es bessere Methoden, die Menschen von der WAHRHEIT fern zu halten und das Volk zu stiller Duldsamkeit zu bringen. Denn die herrschende Bewussteinsindustrie schüttet so viel „attraktiven“ Müll und Verwirrung aus, dass wir vor lauter geistlosem Müll, diese transformierende Wahrheit immer weniger wahrnehmen und deshalb eine heilsame Zielorientierung immer weniger möglich ist.

Nun gut, das ist vielleicht ein alter Hut. Denn schon seit ca. 2000 Jahren gibt es diese Befreiungsbotschaft. Aber alle religiösen und staatlichen Institutionen bzw. die Machteliten, die dahinter standen und heute noch stehen, haben bisher verhindert, dass ein Volk sich zu einer „Sozialgestalt der Freiheit“ hin zu bewegen sich traut und sich dann auch entsprechend rechtsstaatlich konstituiert. Eine wirkliche Befreiung von Bevormundung, Entfremdung und Ausbeutung wurde in den letzten beiden Jahrhunderten trotz der bürgerlichen und „sozialistischen“ Revolutionen nicht wirklich erkämpft, weil dann statt von Klerus und Adel mehr und mehr auch in den „demokratischen“ Staaten alle Staatsgewalt vom „Gelde“ oder von anderen Oligarchien ausgeht.

Man muss natürlich einräumen, dass es bis zur „Aufklärung“ nur solche Befreiungsideen mit religiöser Färbung gab, die allerdings vom Klerus und auch von weltlichen Herrschern als metaphysische Vertröstungsideologie missbraucht wurden, und die heutigen „Kirchen“ sind z.T. noch Ausdruck dieses Verrates.

Dann entstand aber in manchen Ländern Europas eine antiklerikale und antifeudale Bewegung der „Aufklärung“. Und seit diesem Ereignis könnten wir ja unsere eigene Vernunft erkennen und anwenden (wenn wir wollten!). Nun besteht die große Herausforderung (vielleicht die größte) darin, die diesem Jesus zugeschriebene Wahrheitsentschlossenheit mit der Vernunft, wie Kant sie dann beschrieb, zu „vermählen“, so dass sich diese „Hochzeit“ auch institutionell gesellschaftlich und staatlich auswirkt, damit nicht nur „Gott bekommt, was Gottes ist“, sondern auch dem „Kaiser“ und der „Kaiserin“, die wir ja alle selbst sind, das zukommt, was des Kaiserlichen ist – nämlich souverän über sich und in Gemeinschaft mit allen Menschen Selbstregierung zu praktizieren .

Für einige Zeit hielt ich die AQAL-Hypothese von Ken Wilber für solch eine Theorie der „Vermählung“ von Vernunft und Spiritualität. Er selbst hält seine Theorie ja für einen „integralen Ansatz“. Nachdem ich mir aber die Kritik von Johannes Heinrichs an diesem Ansatz genau angeschaut habe (siehe: Wilber ist nicht Einstein) und selbst noch mal in eine geistige Selbsterforschung eingestiegen bin, um den Wahrheitsgehalt zu prüfen, muss ich feststellen, dass mich der „Vier-Ökologien-Ansatz“ von Heinrichs viel mehr überzeugt, als „A Theory of Everything“ von Ken Wilber.

Kurz und gut, den „Vier-Ökologien-Ansatz“ (so möchte ich ihn mal nennen) und deren Auswirkung auf eine „Vier-Räte-Qualitäts-Demokratie“ halte ich für eine echte Weltneuheit, die aber zunächst wohl das Schicksal aller großen Ideen teilen muss: Zunächst wird sie nicht zur Kenntnis genommen oder nicht verstanden, dann lächerlich gemacht, dann als gefährlich hingestellt, bis dann eine attraktive Avantgarde diesem neuen Paradigma zum Durchbruch verhilft.

Jedenfalls scheint es noch so, dass nur extrem wenige Menschen das Geniale an der „Vier-Ökologien-Weisheit“ erkennen, schon gar nicht als Weltneuheit. Auf der anderen Seite ist aber auch klar, dass diese geistigen Erkenntnisschritte so „widerspenstig“ und für das normale Bewusstsein sogar ärgerlich sind, dass sie gar nicht so leicht zu vermitteln und zu verstehen sind, so wie man den Mut zu authentischer Freiheit ja auch nicht lehren kann, sondern sich jedes Subjekt nur mittels Ego-Transformation dazu entschließen und ermächtigen kann. So kann auch keinem Menschen ein „revolutionäres Ich-Bewusstsein“ vermittelt werden, sondern jede Person kann, falls sie sich dafür entscheidet, es nur selbst entdecken und tun.

Ich bin mir sicher, dass diese „Weltneuheit“ über den biblischen Jesusspruch und auch über alles, was bisher philosophisch auf diesem Gebiet gedacht worden ist, hinausgeht. Ich meine damit solche Lehrer und Denker wie Sokrates, Platon, Pico della Mirandola, Kant, Hegel, Marx, Habermas, Wilber und viele andere.

Jesus war vielleicht schon sehr weit fortgeschritten auf dem Wege seiner Erkenntniskraft des „Befreienden“. Aber seit er diesen Spruch von sich gab, dass die Wahrheit uns frei machen würde, sind eine Menge Dinge passiert und auch wieder viele Rückfälle begangen worden.

Aber selbst die bis heute erzielten technischen, rechtlichen und philosophischen Fortschritte haben noch nicht bewirken können, dass wir gesamtgesellschaftlich schon auf einem wirksamen Weg zu echter Freiheit, Frieden, Gleichheit, Geschwisterlichkeit und kreislauffähiger Wirtschaft wären. Denn die Klüfte zwischen Arm und Reich, zwischen Ohnmacht und Machtballungszentren (z.B. Think Tanks), zwischen Wohlstand und Umweltzerstörung nehmen rapide zu. Ich kann in der heutigen Politik nicht erkennen, dass irgendwo die großen Negativtrends in Lösungen umgewandelt werden. Die Miseren werden sich wohl noch verschlimmern, wenn wir nicht eine sehr gründliche und mutige Systemtransformation durchführen.

Aber bedenken will ich noch mal folgende Einwände: Ist der Mensch vielleicht selbst der Fehler, so dass das Jesuswort und sein angebliches Erlösungsopfer logischerweise nicht viel bewirken konnte? Ja, vielleicht gibt es diese „Wahrheit“ gar nicht; oder sie offenbart sich erst im „Jenseits“ oder in der „Nondualität“ – vielleicht nach dem Tod? – aber keinesfalls in der gesellschaftlichen Realität? Hat uns also die Schöpfung womöglich gar als Irrläufer (Köstler) auf den Weg gebracht? Zumindest scheint die „Wahrheit“, wie Jesus sie meinte, ein vertracktes Phänomen zu sein und sie ist entweder nur auserwählten Menschen (mit „höherer Spiritualität“?) zugänglich, oder der Mensch ist doch von Natur aus egozentrisch oder gar böse? Oder gibt es die dritte Möglichkeit, dass der Mensch immer noch eine „lahme Ente“ ist, sodass deshalb alle Heilsideen vorerst scheitern mussten oder in Verrat und Selbstverrat landeten?

Das mit der „lahmen Ente“ finde ich noch am Treffendsten. Ich sehe das inzwischen so, dass Jesus wohl den spirituellen Aspekt der „großen Befreiung“ entdeckt hatte, Buddha ebenfalls (allerdings die Reflexionsstufen nach Heinrichs wohl eher noch nicht), aber die damalige Zeit war dafür nicht geeignet, den Außenaspekt, also die komplementäre „soziale und politische Befreiung“ zu propagieren. (Aufstandsversuche wurden ja genau so konsequent niedergeschlagen, wie Jesus konsequent gekreuzigt wurde.)

Es ist schwer zu beurteilen, ob Jesus auch politisch ein Seher war, es ist aber davon auszugehen, dass der politische Aspekt seiner Befreiungsbotschaft (egal ob sie die Reflexionsstufung schon beinhaltete oder nicht) von den Kirchenfürsten nicht begriffen oder befolgt wurde, bis heute nicht, weder in der Theologie, noch in der Philosophie.

Jedenfalls wäre das die „Weltneuheit“, nämlich, dass die Vierstufigkeit der Wahrheitserkenntnis sowohl im anthropologischen Innen- als auch im gesellschaftlichen Außenaspekt verwirklicht wird.

Und daraus heraus lautet jetzt die Herausforderung an uns:

1. Ganz Mensch zu werden, wie es z.B. Hölderlin oder Maslow andeuteten, allerdings mit der Qualifikation und Differenzierung der reflexiven Vierstufigkeit entsprechend der „Logik des Sozialen“ und zweiten Aufklärung.

2. Die viergestufte Ganzheitlichkeit des Anthropos, die auf eine Werte-Demokratie, d.h. auf alle Gemeinwesen- und Staats- Ordnungen zu übertragen ist.

Einem Jesus (und seinen Jüngern) war eine politische Verwirklichung dieser „Weltneuheit“ seinerzeit noch nicht möglich, weil das kulturelle Umfeld noch magisch-mythisch befangen war (und vermutlich auch bei Jesus das Wissen von den Reflexionsstufen fehlte), aber wir sollten uns heute ermächtigen, diese integrale Befreiungsidee und soziale Praxis in die Welt zu bringen.

Es ist also sehr zu empfehlen, die Bücher „Öko-Logik“ und „Logik des Sozialen“ erkenntnisoffen zu studieren. Ja, ich sehe im „Inneren“ dieser Reflexions-Systemtheorie des Sozialen eine Erkenntnissensation, wie seinerzeit auch die „Kritik der reinen Vernunft“ und die beiden anderen Kritiken von Kant eine Erkenntnissensation waren. Diesen Vergleich halte ich für treffend.

An dieser Stelle sei das „Sensationelle“ an der Reflexionstheorie noch mal mit wenigen Sätzen zusammengefasst.

Die Grundlagen der „Logik des Sozialen“ sind:

1. Die Dreiheit (Körper, Seele, Geist)

Diese Dreiheit ergibt sich aus den vier Sinnelementen, die da sind:

- Das „Ich“ (die Selbstbezüglichkeit des Ichbewusstseins, res cogitans)

- Das „Du“, d.h. die Erfahrung eines der Freiheit fähigen anderen Subjektes (denn das Dialogische zwischen Ich und Du ergibt das „Seelenhafte“, d.h. die Teilhabe an der „Weltseele“ (Logos),

- Das „Es“ (die Erfahrung der stofflichen und instrumentell gestaltbaren Dingwelt; res extensa)

- Das „GANZE“, das „ALLES“ oder „höherer Sinn“. Wir können (spätestens seit Kant) nicht sagen, dass es „einen Gott gibt“.

Wir können aber fragen: Warum gibt es überhaupt Etwas und nicht vielmehr Nichts? Oder: Warum gibt es mich als fragendes oder zweifelndes Subjekt, wenn es doch das Weltall (als angeblich „Alles“) von Anfang an nur als gegenständlichen Raum und „tote“ Materie gab und noch gibt? Wo kommt das Ichbewusstsein her oder das, was wir „Geist“ nennen? Wenn es also sowohl mich als Subjekt wirklich gibt, und auch so viele andere Dus, und auch noch Pflanzen und Tiere, und auch die schon erwähnte materielle (ausgedehnte) Dingwelt, stellt sich doch die Frage, ob man das Ganze als Einheit denken kann, als Übersummation von allem Seinenden? Klar, wissenschaftlich ist damit kein Gott bewiesen. Aber als bewusstes Wesen komme ich an dem ALLES(-Gedanken) nicht vorbei. Hier handelt es sich also nicht um ein Wissen von etwas Ontologischem oder Nondualem außerhalb des Erfahrbaren, sondern um unsere subjekthafte Beziehung zu dem (spirituellen) Gedanken des ALL-EINEM.

2. Die vierfachen Handlungsfähigkeiten der Menschen

(oder auch: „vier Augen der Erkenntnis“):

Es geht jetzt um die Eigenständigkeit der Handlungskompetenzen des Menschen. Wenn wir also nach den Möglichkeiten der handlungsfähigen Subjekte Ausschau halten, können wir erkennen, dass sich folgende differenzierten Handlungsstrukturen anbieten:

2.1. instrumentelles Handeln (Gestaltungsvielfalt zu Dinglichem)

2.2. strategisches Handeln (Gestaltungsvielfalt auf der Ebene strategischer und vertraglicher Kooperation mit anderen Subjekten)

2.3. kommunikatives Handeln (Gestaltungsvielfalt auf der Ebene dialogischer Ich-Du-Wir-Konstitutionen und ihren kulturellen Wertschöpfungen)

2.4. metakommunikatives Handeln (Gestaltungsvielfalt auf der Ebene sinnstiftender Metadiskurse).

Ja, diese Entdeckung der Vierstufigkeit menschlichen Erkenntnis- und Handlungsvermögens (Reflexionstheorie) ist m.E. die Weltneuheit. Denn hier entsteht eine Synthese (besser vielleicht: eine dynamisch-systemisch-hierarchische Ordnung) von vier verschiedenen Erkenntnis- und Handlungsarten, über die hinaus es nichts „Höheres“ mehr gibt.

Diese vier Erkenntnisarten wurden allerdings schon von verschiedenen Denkern und Forschern intuitiv erahnt, sind aber bis vor kurzem noch nicht in einer gemeinsamen Theorie zusammengefasst. Erst jetzt in der „Logik des Sozialen“ und „Öko-Logik“, von Johannes Heinrichs, ist das zu erkennen.

Nun zähle ich die vier Intelligenzarten noch mal auf und füge mit „↔“ auch die Handlungskompetenzen und in Klammern „()“ noch die gesellschaftlichen Institutionen und mit „→“ „auch die dazu passenden Archetypen dazu.

Es gibt also folgende differenzierte Intelligenzarten:

· Kinästhetische Intelligenzinstrumentelle Handlungskompetenz (das führt u.a. auf der kollektiv-gesellschaftlichen Ebene zu der Institution „Wirtschaft“; Archetyp: → „große Mutter“).

· Strategisch-politische Vertragsintelligenz (Beziehungsintelligenz)strategische Handlungskompetenz (dies führt zu der Institution „Politik“ i.e.S. mit dem Medium „Recht“; Archetyp: Krieger/König/ Kaiser)

· Kulturelle und künstlerische Intelligenzdialogisch-kommunikative Kompetenz (dies führt zu der Institution „Kultur“; Archetyp: → „Göttin der Weisheit“ / „Sophia“)

· Transzendental-intuitive, spirituelle oder mystische Intelligenzmetakommunikative, transpersonale Handlungskompetenz (dies führt zu der Institution „Grundwerte“ bzw. „Grundwerte – Metadiskurse"; Archetyp: → „MeisterIn des Spirituellen“ z.B. „Christusnatur“ / „Buddhanatur“).

3. Die Übertragung der Vierfach-Weisheiten auf Staat und Gesellschaft.

Die Tatsache, dass diese verschiedenen „Intelligenzarten“ literarisch hier und da schon bearbeitet werden, bedeutet aber noch nicht, dass wir schon auf dem Wege zu einer idealen Gesellschaftsordnung wären. Dafür wäre es nötig, jede dieser Intelligenzarten einerseits weiter zu qualifizieren und andererseits daraus Sach-Parlamente zu machen und diese miteinander optimal zu synchronisieren, sodass ein Kreislaufsystem zustande kommt, das heilend für das Ganze wirkt.

Die allerwichtigste Konsequenz daraus wäre, diese vier Intelligenzarten und ihre Kreislauf-Hierarchie so schnell und so klar wie möglich staatsrechtlich in Deutschland zu institutionalisieren, wie es in dem Buch „Revolution der Demokratie“ von Johannes Heinrichs beschrieben ist.

Oberste Priorität (vor Symptombehandlungen) ist also eine systemische Verfassungsverbesserung. Wenn das geschafft wäre, so bin ich mir sicher, werden die politischen Heilungsprozesse (hier und weltweit) fast zum Selbstrenner werden. Es darf aber nicht nur halbherzig um eine bessere Direkt- oder Mitbestimmungsdemokratie gehen, wie beim Verein „Mehr Demokratie e.V.“, sondern um eine Demokratie, die alle guten Kriterien umfasst, die ich hier mal „2 & 4 & 4 & 4 & 4 & 3-Demokratie“ nennen möchte. Siehe hier der Text dazu.

Das Büchlein „Demokratiemanifest“ von Johannes Heinrichs kann hier runter geladen werden, aber ich empfehle zum tieferen Verständnis des Gesamten unbedingt die Bücher „Logik des Sozialen“ und „Öko-Logik“ zu lesen, Klappentexte hier.

Dieter.Federlein@ netz-vier.de

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